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das Edelkrebsprojekt NRW

Das Edelkrebsprojekt NRW soll entscheident zum Schutz und zur Stützung der heimischen Flusskrebsbestände beitragen. In Nordrhein-Westfalen gibt es zwei heimische Flusskrebsarten: Steinkrebs und Edelkrebs. Beide Arten sind vom Aussterben bedroht. Es gibt unterschiedliche Bedrohungen für heimische Krebse. Die gravierendsten sind aber wohl die Krebstpest und die Verdrängung durch eingeschleppte Amerikanische Flusskrebse. Diese sind biologisch überlegen und übertragen zudem die Krebspest, eine tödliche Krankheit für Stein- und Edelkrebs. 

Leider sind die heimischen Krebsarten aus dem Aa-System bereits vollständig verschwunden. Nichts desto Trotz beteiligen sich alle Vereine des FFW-Aa an der Kartierung der Flusskrebse-Populationen, im Zuge des "Edelkrebsprojekt NRW". Frau Dr. Anika Salzmann hat dazu sogar ein FFW-internes Seminar im Vereinsheim des Bocholter ASV abgehalten. 

 


  

Bis dato konnten im Aa-System überwiegend kleine Populationen des Kamberkrebs vorkommen.

Eine extreme Ausnahme liefert aber eine Population des Signalkrebs im Oberlauf zwischen Velen und Ramsdorf. Dort wurden in den letzten Jahren mehrere tausend Individuen pro Saison gefangen.

 


 

Die Gewässerökologie im Oberlauf leidet extrem unter der explosionsartigen Vermehrung der Signalkrebse. Die Neozoen werden nach dem Fang aus dem Gewässer entnommen.Die Gewässerökologie im Oberlauf leidet extrem unter der explosionsartigen Vermehrung der Signalkrebse. Die Neozoen werden nach dem Fang aus dem Gewässer entnommen.

Auch bei invasiven Arten die große Schäden generieren, handelt es sich um Lebewesen und eine sinnvolle Verwertung ist selbstverständlich.Auch bei invasiven Arten die große Schäden generieren, handelt es sich um Lebewesen und eine sinnvolle Verwertung ist selbstverständlich.

Ein kapitales Exemplar mit ca. 20 cm Länge. Besonders schmackhaft ist da Fleisch der Scheren.Ein kapitales Exemplar mit ca. 20 cm Länge. Besonders schmackhaft ist da Fleisch der Scheren.

 

 


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